- Was macht der FSC?
- Wie schützt der FSC Wälder ?
- Kontrolle durch unabhängige Dritte
- Wie ist der Weg vom Wald zum FSC-Produkt? (FSC-Label)
Was macht der FSC?
Der FSC zielt darauf ab, Wälder zu erhalten. Dieses Ziel möchte er nicht nur durch Unterschutzstellung sondern vor allem durch die Förderung einer verantwortungsvollen Waldwirtschaft erreichen. Strenge Kriterien, an denen die Bewirtschaftung der Wälder ausgerichtet werden soll, dienen dazu, unkontrollierte Abholzung, Verletzung der Menschenrechte und Belastung der Umwelt zu vermeiden.
Wie schützt der FSC Wälder ?
Der FSC hat zehn verbindliche Prinzipien und 56 Kriterien für eine gute Forstwirtschaft festgelegt. Durch eine Bewirtschaftung von Wald unter diesen Rahmenbedingungen wird erreicht, dass die Waldfunktionen erhalten bleiben.
In Ländern mit nationalen FSC Arbeitsgruppen werden diese Regelungen an nationale Gegebenheiten wie z.B. klimatische und geologische Rahmenbedingungen oder nationale Gesetze angepasst. Seit der Gründung wurden bereits über 85 Millionen Hektar weltweit nach den Regeln des FSC zertifiziert.
Kontrolle durch unabhängige Dritte
Zur Kontrolle, ob die FSC-Prinzipien eingehalten werden, prüft der FSC die einzelnen Forstbetriebe nicht selbst, sondern bevollmächtigt hierfür unabhängige Zertifizierungsorganisationen. Wird die Waldbewirtschaftung regelkonform betrieben, erhalten die Waldbesitzer dafür ein Zertifikat. Holz aus FSC-zertifizierten Wäldern kann danach mit dem FSC- Siegel ausgezeichnet und vermarktet werden.
Der FSC selbst überprüft einmal jährlich die Zertifizierungsorganisationen darauf, ob sie die Arbeit im Sinne des FSC ausführen.
Wie ist der Weg vom Wald zum FSC-Produkt? (FSC-Label)
Das Holz aus FSC-zertifizierten Wäldern wird mit dem FSC-Siegel gekennzeichnet. Produkte mit FSC-Siegel durchlaufen vom Wald bis zum Endverbraucher eine oft lange Kette verschiedener Stufen des Handels und der Verarbeitung, die sogenannte "Produktkette" (COC). Zur Verarbeitung von FSC-Holz hat der FSC strenge Regeln verfasst, mit denen sichergestellt wird, dass FSC-Holz immer korrekt durch diesen Verarbeitungsprozess geschleust und nicht unzulässig mit strittigen Quellen (z.B. illegalem Einschlag) vermischt wird.
Die Regeln des FSC verlangen, dass die gesamte Verarbeitungs- und Handelskette vom Wald bis zum Großhändler lückenlos zertifiziert sein muß. Im Rahmen der Zertifizierung werden die Warenein- und –ausgänge sowie die Produktionsabläufe einmal jährlich von unabhängigen Dritten überprüft. Lediglich Einzelhändler sind von dieser Zertifizierungspflicht ausgenommen, da sie die Produkte nicht mehr weiterverarbeiten oder umpacken.
Zertifizierte Betriebe können FSC-Produkte mit dem FSC-Logo kennzeichnen. Durch den Kauf dieser Produkte kann der Verbraucher direkt einen Beitrag zur Verbesserung der Wälder zu leisten.
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