AGB – Druckerei Sömmerda
Text folgt...
Abweichende Lieferanschrift (ALA)
Sie wollen Ihr Produkt direkt durch uns an Ihren Endkunden versenden lassen? Kein Problem - Diese Option können Sie am Anfang des Bestellablaufs auswählen. Selbstverständlich entstehen keine Mehrkosten für Sie und die Sendung wird absolut in neutraler Verpackung zugestellt.
Adobe Distiller
Der Adobe Distiller dient zur Erzeugung von PDF-Dokumenten (aus PostScript-Daten) und ist Teil des Programms Adobe Acrobat.
Affichenpapier
Andere Bezeichnung für Plakatpapier, Definition nach DIN 6730: "weißes Druckpapier, holzfrei, nassfest, vollgeleimt, einseitig glatt; muss bedruckt und gefaltet im Wasser begrenzte Zeit lagerbar sein, bevor es angeklebt wird.“
Hat eine blaue Rückseite um eine höhere Opazität zu erzielen. Dadurch wird ein Durchscheinen des Untergrunds beim Überkleben verhindert.
Akzidenzen
Nicht periodisch erscheinende Druckprodukte wie z.B. Formulare, Visitenkarten, Prospekte, Kataloge
Altpapier
Unter der Produktkategorie Briefpapier bieten wir ein hochweißes Recyclingpapier mit 1.3-fachem Volumen an. Dies besteht zu 100% aus Altpapier. Auf Grund des hohen Weißgrads bietet dieses Briefpapier eine optimale Opazität (Undurchsichtigkeit des Papiers).
Unser angebotenes Recyclingpapier ist mit dem Umweltzeichen "Blauer Engel" ausgezeichnet.
Der Blaue Engel ist das erste und bekannteste Umweltzeichen der Welt. Seit 1978 setzt er Maßstäbe für umweltfreundliche Produkte und Dienstleistungen, die von einer unabhängigen Jury nach definierten Kriterien beschlossen werden. Der Blaue Engel ist ein ökologischer Leuchtturm, der Verbrauchern den Weg zum ökologisch besseren Produkt weist und umweltbewußten Konsum fördert.
Anschnitt
Der Anschnitt ist ein über das Endformat hinausgehender bedruckter Papierrand, der nach dem Druck an allen Seiten abgeschnitten wird, um den auslaufenden Druck ohne Blitzkanten bei der Verarbeitung der Drucksache zu gewährleisten. (vgl. auch Beschnitt)
Man spricht auch vom umlaufenden Beschnitt oder Beschnitt-Zugabe.
Auflage
Als Auflage wird in der Druckbranche die Zahl der auf einmal produzierten Produkte wie z.B. Flyer, Plakate, Broschüren etc. bezeichnet. Als Kleinauflagen werden kleinere Druckaufträge bezeichnet. Diese können je nach Druckverfahren unterschiedlich ausgelegt werden, beim Offsetdruck z.B. weniger als 500 Druckbögen. Im Digitaldruck sind Kleinauflagen ab 1 Exemplar schon wirtschaftlich herstellbar.
Auflösung
Anzahl der Pixel (Bildpunkte) auf eine Fläche. Die Auflösung wird üblicherweise in "dpi" (dots per inch) oder in "Pixel pro Zentimeter" angegeben
Ausschießschema
Legt die Aufteilung aller Seiten auf den Druckbogen und das Falzmuster fest. Daraus ergibt sich auch eine Übersicht über die Anzahl der Druck- und Falzbogen.
Altarfalz
Auch Gatefold oder Fensterfalz genannt. Parallelfalz mit 6 oder 8 Seiten. Beim 6-seitigen Altarfalz werden die beiden äußeren Seiten nach innen gefalzt. Bei einem 8-seitigen Altarfalz (auch „geschlossener Altarfalz“) werden ebenfalls die beiden äußeren Seiten nach innen gefalzt, zusätzlich wird nochmals in der Mitte zu einem Dreibruch-Parallelfalz gefalzt.
Andruck
Druck, der nur zum Zweck der Kontrolle und Begutachtung des Übertragungsprozesses von der Bildvorlage bis zum Druck hergestellt wird (vgl. Proof). Der Andruck erfolgt normalerweise auf dem vorgesehenen Bedruckstoff für die Produktion. Der Freigabevermerk des Kunden heißt Imprimatur.
Original Andrucke können wir aus internen Ablaufgründen leider nicht anbieten. Für Broschüren- und Katalogproduktionen stehen als zusätzliche Option ein Titelproof und ein Standplott zur Auswahl. Diesen erhalten Sie per Post oder per UPS-Envelope (Dokumentensendung). Gedruckt wird erst wenn wir von Ihnen eine schriftliche Druckfreigabe per Fax oder Mail erteilt bekommen.
Auflagendruck
Ausführen des Druckauftrages in der Produktionsmaschine, auch Fortdruck genannt.
Ausbluten
Auflösen der Farbpigmente der Druckfarbe unter Einwirkung von Lacken und Lösungsmitteln. Entsteht auch beim beschneiden von Drucksachen unter Einwirkung von mechanischen Druck auf das frische Druckerzeugnis.
Aussparen
Ausgrenzen von Objektteilen, die hinter anderen Objekten verborgen sind (Gegenteil von Überfüllung). Aussparen verhindert, dass sich eine Farbfläche ungewollt mit einer anderen überschneidet. Wird zum Beispiel eine gelbe Überschrift auf eine magentafarbene Fläche gedruckt, so mischen sich diese beiden Farben und es entsteht Orange. Man spricht dann von Überdrucken. Die einzige Farbe, die auf "Überdrucken" gestellt werden darf, ist schwarz. Sollen die Schrift gelb und der Hintergrund Magenta bleiben, muss man die gelbe Überschrift im Magenta aussparen. Durch das Aussparen können aber unschöne "Blitzer" entstehen. Dies wird mit dem Trapping (Überfüllung) korrigiert.
Abfallender Rand (Druck)
Ein Bild, das außerhalb des Satzspiegels positioniert ist. Beim Beschnitt auf das Endformat des Druckproduktes werden seitliche Streifen des Bildes abgeschnitten, das dadurch bis an den äußeren Rand des Format steht.
Acrobat
Von Adobe entwickelte Software, um PDF-Dateien für den plattformunabhängigen Austausch von elektronischen Dokumenten aufzubereiten. Mit dem Acrobat-Modul Distiller können PostScript-Dateien in PDF gewandelt werden. Die PostScript-Dateien werden vorher mit Hilfe eines Druckertreibers erzeugt. Ein anderer Weg der PDF-Erzeugung ist der direkte Datenexport im Anwendungsprogramm.
Bedruckstoff
Bezeichnet das Material, auf das in den verschiedenen Druckverfahren gedruckt wird. Beispielsweise Papier, Karton, Folie, Blech, Textilien, Glas, Keramik; Wir bedrucken im Offsetdruckverfahren ausschließlich Papiere und Kartons aber auch Spezialfolien für Offset- und Digitaldruck.
Belegexemplare
Beim wählen einer von der Rechnungsadresse abweichenden Lieferanschrift, haben Sie die Möglichkeit, beim Bestellvorgang die kostenpflichtige Option „ Belegexemplare“ anzuwählen. Mit der Rechnung werden Ihnen dann 5-10 Belegexemplare des entsprechenden Auftrages zu gesendet. Aufgrund des großen Aufwandes, müssen wir für diese Option leider 29,75 Euro incl. Mehrwertsteuer in Rechnung stellen.
Beschneidungspfad
In der Bilddatei gesicherte Vektor-Freistellmaske; ermöglicht im Layoutprogramm die Platzierung freigestellter Bilder vor einem Hintergrund.
Bilderdruck Oberbegriff für eine Vielzahl gestrichener Papiere mit einer Strichmenge zwischen 5 und 20g/qm, die im Rollen- und Bogenoffsetdruck mehrfarbig bedruckt werden können. Bitte beachten Sie, wenn Sie beispielsweise Flyer - welche wir auf Bilderdruckpapier anbieten - im Nachhinein bedrucken oder beschriften möchten, empfehlen wir lasergeeignetes Offsetpapier. Diese Papiervariante steht beim Briefpapier zur Verfügung. Als 80 g/m², 100 g/m² oder 120 g/m² Papier.
Bitmap
Grafik oder Halbtonbild, das sich aus einzelnen Bildpunkten (Pixel) zusammensetzt. Scanner oder Digitalkameras speichern Bilder als Bitmap. Drucker und Belichter benötigen immer eine Bitmap-Datei zur Steuerung der Ausgabe z.B. durch Tonerauftrag oder Laserstrahl-Aufzeichnung.
Blindprägung
Prägedruck im Buchdruckverfahren oder mit speziellen Buchbinderpressen ohne Druckfarbe. Alle Bildstellen stehen erhaben aus dem geprägten Material hervor. Verwendung bei repräsentativen Drucksachen oder beispielsweise Eintrittskarten (Kopierschutz)
Blitzdruck
Blitzdruck, oder auch bekannt als "Overnight". Bei Bestellung und Druckdatenübermittlung bis spätestens 8.00 Uhr verlässt die Ware noch am selben Abend unser Haus.
Natürlich gilt dies nur für Zahlarten wie Nachnahme, Kreditkarte usw. Bei Bestellung per Vorkasse, gilt immer der Tag der Zuordnung des Geldeinganges für den Produktionsbeginn. Bitte haben Sie Verständnis, dass es bei dieser Zahlart zu Verzögerungen der Produktion kommen kann.
Bezeichnung für das Büro der Druckerei Sömmerda in der Landeshauptstadt Erfurt.
Blocksatz
Schriftsatz mit Zeilen gleicher Länge, rechts- oder linksbündig.
Bold
Englische Bezeichnung für eine halbfetten Schrift-Stil.
Bookmarks
Persönlich, individuell in einem Internet Browser angelegte Liste von Internetadressen als Merker.
Buchblock
Ein Buchblock ist ein fertiges Buch, bei dem nur noch der Einband fehlt.
Bund
Die verbindende (Falz-)Linie zwischen zu falzenden bzw. gefalzten Blättern eines mehrseitigen Produktes (Prospekt, Broschur, Buch). Im Bund erfolgt die Heftung der Seiten zu einem Endprodukt. gerade Seite, ungerade Seite. In der Regel ist der innere Seitenrand vom Satzspiegel zum Bund schmaler als der Seitenrand außen.
Bundversatz
Als Bundversatz wird beim Ausschießen die Differenz zwischen den äußeren und inneren Seiten einer Broschüre bezeichnet. In einem Beispiel liegen 48 Blatt Papier aufeinander. Diese haben eine Gesamtstärke von ca. 2 mm. Wird der Stapel nun gefalzt, treibt es die mittleren Seiten um den Wert von 2 mm nach außen. Wenn anschließend die Broschüre an dieser Seite beschnitten wird, sind die inneren Seiten um 2 mm kürzer. Sehr gut ist das am Abstand der Seitenzahlen zur Papierkante zu erkennen. Durch digitale Montage, übernimmt die Ausschieß-Software das Gegensteuern zur Verdrängung. Bei der Datenerstellung ist aber trotzdem zu Berücksichtigen, Text bzw. Bilder nicht zu nahe am Seitenrand zu platzieren.
Berliner Format
Das Berliner Format ist ein Zeitungsformat: 470 x 315 mm
Beschnitt
Der Beschnitt ist ein über das Endformat hinausgehender bedruckter Papierrand, der nach dem Druck an allen Seiten abgeschnitten wird, um den auslaufenden Druck ohne Blitzkanten (weiße Papier-Blitzkanten) bei der Verarbeitung der Drucksache zu gewährleisten. (vgl. auch Anschnitt)
Man spricht auch vom umlaufenden Beschnitt oder Beschnitt-Zugabe.
Bildbearbeitung
Bei der digitalen Bildbearbeitung handelt es sich um die computergestützte Bearbeitung von digitalen Bildern, üblicherweise von Rastergrafiken, meist Fotos oder gescannten Dokumenten. Diese Bilder werden nachträglich verändert, um sie zu optimieren, zu verfremden, zu modifizieren oder zu manipulieren (Retusche), mit dem Ziel ein gewünschtes Ergebnis zu erreichen.
Bitte beachten Sie, dass wir keine Veränderungen an Ihren Daten vornehmen. Wir benötigen zu jeder Zeit, druckfertig gestaltete Dateien.
Bilderdruckpapier
Oberbegriff für eine Vielzahl gestrichener Papiere mit einer Strichmenge zwischen 5 und 20g/qm, die im Rollen- und Bogenoffsetdruck mehrfarbig bedruckt werden können.
Bitte beachten Sie, wenn Sie beispielsweise Flyer - welche wir auf Bilderdruckpapier anbieten - im Nachhinein bedrucken oder beschriften möchten, empfehlen wir lasergeeignetes Offsetpapier. Diese Papiervariante steht beim Briefpapier zur Verfügung. Als 80 g/m², 100 g/m² oder 120 g/m² Papier.
Bleisatz
Bleisatz ist das älteste Satzverfahren. Im Jahre 1440 von Johannes Gutenberg entwickeltes Prinzip, welches darauf beruht, dass einzelne Buchstaben (Drucktypen) zu einer Zeile zusammengesetzt werden und diese wiederum zu Kolummnen und Seiten. Die Drucktypen bestanden aus Blei und wurden von Schriftgießereien hergestellt. Später lösten der "maschinelle Bleisatz" mit Matritzen (Gußformen), die komplette Zeilen erstellten, und dann der Fotosatz und das Computer Publishing dieses Satzverfahren ab.
Blauer Engel
Der Blaue Engel ist das erste und bekannteste Umweltzeichen der Welt. Seit 1978 setzt er Maßstäbe für umweltfreundliche Produkte und Dienstleistungen, die von einer unabhängigen Jury nach definierten Kriterien beschlossen werden. Der Blaue Engel ist ein ökologischer Leuchtturm, der Verbrauchern den Weg zum ökologisch besseren Produkt weist und umweltbewußten Konsum fördert.
Unter der Produktkategorie Briefpapier + Plakate bieten wir ein hochweißes Recyclingpapier mit 1.3-fachem Volumen an. Dies besteht zu 100% aus Altpapier. Auf Grund des hohen Weißgrads bietet dieses Briefpapier eine optimale Opazität (Undurchsichtigkeit des Papiers).
Blitzer
Durch Maschinenungenauigkeiten oder Papierverzug verursachte Differenzen (Weißstellen) im Passer mehrfarbiger Drucksachen.
Blöcke
Nicht nur für Schmierfinken - mit Ihrem Design ein besonderer Blickfang. Blöcke gibt es bei uns in den Formaten DIN-A7 bis DIN-A3.
Größen/Formate darüber hinaus, stehen unter der Kategorie Tischunterlagen zur Auswahl.
Breitbahn
Die lange Seite des Bogens ist aus der Breite der Papierbahn geschnitten. Dementsprechend liegt die Faserrichtung (= Laufrichtung bzw. Maschinenrichtung) parallel zur kurzen Seite des Bogens.
Browser
Bezeichnung für Programme zum Besuchen von Internetseiten. (beispielsweise Netscape, Microsoft Internet Explorer, Mozilla Firefox oder Safari.)
Buchdruck
Ältestes Hochdruckverfahren. Im Buchdruck wird direkt von der Druckform auf dem Bedruckstoff gedruckt, wobei hochviskose Druckfarbe von den erhabenen Stellen der Druckplatte auf das zu bedruckende Material übertragen wird. Die Bedeutung des Buchdrucks hat in den letzten Jahren zugunsten des Offsetdrucks stark nachgelassen.
Cellophanierung
Durch eine Cellophanierung werden Drucksachen besonders veredelt. Diese Art der Veredelung bieten wir in matt oder hochglänzend an. Die "Cello" ist eine Folie, die mit Spezialmaschinen auf das Papier aufgezogen und verklebt wird. Das Verfahren ist auch unter dem Begriff "Laminieren" bekannt.
Diese Art der Veredelung bieten wir bei den Umschlagseiten einer drahtgehefteten Broschüre oder eines klebegebundenen Kataloges an. Somit ist ein optimaler Schutz gegen Abschmieren oder Verkratzen gewährleistet.
Natürlich steht diese Art der Veredelung noch bei anderen Artikeln wie Postkarten, Thekenaufstellern, Visitenkarten und Präsentationsmappen zur Verfügung.
CMYK-Farbraum
Menge aller Farben, die sich durch die im Druck verwendeten Grundfarben CMYK (Cyan, Magenta, Yellow und Key = Schwarz) darstellen lassen.
Der Wertebereich jeder einzelnen Farbe geht von 0% bis 100%, wobei 0% einer unbedruckten und 100% einer Volltonfläche entspricht. Durch Mischen der drei Grundfarben entsteht der Farbraum. Die Schlüsselfarbe K zu sämtlichen Helligkeitsstufen, Schwarz, dient nicht der Farbgebung, sondern lediglich zum Abdunkeln von Farben; der Begriff "Key" anstelle von "Black" wurde eingeführt, um Missverständnissen vorzubeugen, da das "B" im Englischen für "Blue" steht) bzw. Black oder aber auch Kontrast (Schwarz) und Die Druckfarbe Schwarz ist unter anderem nötig, weil der Zusammendruck der drei anderen Farben zwar theoretisch, aber nicht praktisch Schwarz ergibt. Ein anderer Grund für das zusätzliche Drucken mit Schwarz ist der Unbuntaufbau eines Bildes. Er wird bei der Separation des Bildes bestimmt und vermeidet, dass zu viele Farben übereinander gedruckt werden. Industrieller Farbdruck mit CMYK-Farben wird dort auch als Druck nach Euroskala bezeichnet, was sich farblich an der ehemaligen Europaskala orientiert. Diese Bezeichnung ist im weiteren Sinne umgangssprachlich (vor allem in den USA als Euroscale) für den europäischen Offsetdruck gebraucht. Einer echten Norm entspricht die Euroskala aber nicht. Die korrekte Bezeichnung für die umgangssprachliche Euroskala lautet ISO-Skala und bezieht sich auf die Normierung ISO 2846, welche die Eigenschaften dieser Farben für Farblieferanten definiert. Darüber hinaus wird in der ISO 12647-2 die Farbwirkung dieser Druckfarben auf unterschiedlichen Druckpapieren beschrieben. Für die praktische Anwendung dieser Norm existieren entsprechende ICC-Profile, beispielsweise "ISO Coated sb" für den Druck auf gestrichenen Papieren.
Chromokarton
Mehrschichtige, zellstoffhaltige Papiere und Kartons, die meist einseitig gestrichen sind. Es wird ein wasserfester Strich verwendet, der entsprechend den speziellen Anforderungen an das Endprodukt (z.B. gute Eignung für den Offsetdruck, Präge-, Nut-, Stanz- und Lackierfähigkeit) zusammengesetzt ist.
Diesen Artikel finden Sie in unserem Onlineshop unter den Produktkategorien: Postkarten, Thekenaufsteller, Visitenkarten, Klappkarten und Präsentationsmappen.
Ideal geeignet für Ansichts, bzw. Postkarten. Die Vorderseite ist glänzend (z. Bsp. mit einem Bild gestaltet), die Rückseite ist matt, nahezu rauh, ideal zum Beschriften der Postkarte.
Colour-Management
Farbmetrische Steuerung der digitalen Bildwiedergabe mit Hilfe von Software-Werkzeugen und Charakterisierungsdaten.
Computer to Plate (CtP)
Elektronisches System zur Herstellung von Druckformen direkt aus den Daten der EDV.
Die Druckseiten werden innerhalb der digitalen Bogenmontage zu einer Druckform zusammengestellt und direkt vom Computer auf einen Druckplattenbelichter ausgegeben. Die Erstellung von Filmen und die Plattenkopie entfallen.
Computer-to-Fim (CtF)
Die Druckseiten werden innerhalb der digitalen Bogenmontage zu einer Druckform zusammengestellt und direkt vom Computer auf einen Filmbelichter ausgegeben. Die manuelle Seiten- und Bogenmontage entfällt. Die belichteten Bogenfilme werden anschließend auf die Druckplatte kopiert.
Computer-to-Press
Die Druckseiten werden innerhalb der digitalen Bogenmontage zu einer Druckform zusammengestellt und direkt vom Computer in eine Druckmaschine übertragen. In der Druckmaschine erfolgt die Druckplattenbebilderung. Die separate Belichtung von Filmen oder externen Druckplatten entfällt.
Content Management-System
Content = Inhalt. Softwaresystem für die Verwaltung von Inhalten für Medienprodukte. Schwerpunkt ist die Pflege von Internetseiten mit häufig zu ändernden Inhalten und hohem redaktionellem Aufwand.
Copyright
Urheberrechtlicher Schutzvermerk, z.B. in Büchern und anderen Produkten mit Angaben zum Autor, Verlag, Jahreszahl der Veröffentlichung u.a. Vielfach wird für das Copyright nur das Kürzel © eingesetzt.
Corporate Design
Unter Corporate Design fasst man alle Attribute zusammen, durch die ein Unternehmen mit seiner Umwelt in Verbindung treten kann. Das gesamte Auftreten eines Unternehmens wird festgelegt. Farben und Schriftart für die Druckprodukte und andere Werbeträger, sowie die Botschaft die von ihr ausgehen soll oder aber die Wahl der Architektur, der Büroausstattung, die Präsentation in den Medien (Anzeigen), die Marke der Firmenwagen, usw., sind darin festgelegt.
Cromalin
Proofverfahren. Analoges und heute auch digitales Farbprüfverfahren von DuPont. Bei dem analogen System wird ein Proof von gerasterten Farbauszügen hergestellt, dagegen wird ein digitales Proof direkt aus dem Datenbestand des Rechners produziert. Beide Systeme simulieren weitgehend den Eurostandard der Druckfarben für den Offsetdruck und sind seit Jahren auf dem Markt eingeführt.
Cyan
Normdruckfarbe für einen Vierfarbdruck nach DIN 16 539 (Offsetdruck). (CMYK)
cyan = blau
DIN
Abkürzung für Deutsche Industrie-Norm. In diesen Normen werden Maße, Begriffe, Anwendungen u.a. aus allen Sachgebieten der Technik eindeutig festgelegt. Die DIN gelten auch vielfach in anderen europäischen Ländern. Wichtige DIN-Normen für die Druckindustrie sind:
DIN 476 - Papierformate
DIN 5 033 - Farbmessung
DIN 16 511 - Korrekturzeichen
DIN 16 515 - Farbbegriffe
DIN 16 520 - Grundfarben zum Farbenmischen
DIN 16 524 - Prüfung von Drucken und Druckfarben
DIN 16 539 - Europäische Farbskala für den Offsetdruck
DIN 16 610 - Drucktechnik-Begriffe für den Siebdruck
DIN Papierformate
Formate für Papier nach DIN 476 (1. Ausgabe 1922).
In Deutschland und vielen anderen Ländern (oftmals mit der Einführung des metrischen Systemes) anerkannte Norm zur Herstellung und Verwendung von Formatpapieren.
Die DIN-A-Reihe ist die Basis für Fertig-(End)Formate, die Reihen B, C und D sind abhängige Größen für Verpackungen (Briefumschläge, Versandtaschen etc.) und Mappen. Die DIN-Formate einer Reihe gehen durch Halbieren, Vierteln, Achteln usw. hervor. A DIN-Größen "1:1,14".
DIN A8: 52 x 74 mm
DIN A7: 74 x 105 mm
DIN A6: 105 x 148 mm
DIN A5: 148 x 210 mm
DIN A4: 210 x 297 mm
DIN A3: 297 x 420 mm
DIN A2: 420 x 594 mm
DIN A1: 594 x 841 mm
DIN A0: 841 x 1189 mm
DVD
Speichermedium, das auf CD-Technologie basiert, kann aber wesentlich mehr Daten speichern. Die Standardkapazität liegt bei 4,7 Gigabyte. Wie bei den CDs gibt es die Varianten DVD-ROM (Read Only Memory, nur lesbar), DVD-R (Recordable, beschreib-bar) und DVD-RW (Rewritable, wiederbeschreibbar). DVD-RAM ist eine weitere Variante und meist nicht kompatibel zu den anderen DVD-Varianten. DVD-Laufwerke können auch CDs lesen.
DTP
Desktop Publishing, Satz und Gestaltung am PC (früher an Fotosatzmaschinen oder im Bleisatz).
Datenbank
Sammlung von Informationen (Text, Zahlenmaterial, Bilder etc.), in einer Computer bzw. programmgesteuerten Form.
Delta-E
Bezeichnet den Zahlenwert für den Abstand zweier Farben in einem Farbordnungssystem. Generell gilt: Je kleiner der Delta-E-Wert, desto geringer der Farbabstand!
Densitometer
Gerät zum Messen der Densität/Schwärzung (Dichte) von Aufsichtsmaterialien. Farben werden als Tonwerte gemessen und numerisch dargestellt.
Digitaldruck
Druckverfahren, bei denen die Informationen direkt vom Computer aufs Papier gebracht werden, ohne dass eine Druckvorlage erzeugt wird. Dabei wird die Technologie des Farbdruckers mit der Mechanik einer Druckmaschine verbunden. Digitaldruck ist bei kleinen Auflagen schnell, preisgünstig und erlaubt auch spezielle Techniken wie personalisiertes Drucken oder Printing-on-Demand.
In unserem Onlineshop finden Sie den Produktbutton Digitaldruck. Unter dieser Kategorie stehen Flyer, Falzflyer, Visitenkarten, Aufkleber und Broschüren in unterschiedlichsten Varianten, für Sie zur Auswahl bereit.
Digitale Bogenmontage
Digitale Einzelseiten werden mit Hilfe eines Bogenmontage-Programms automatisch einem Ausschießschema zugeordnet.
Digitalisierung
Bildvorlagen oder dreidimensionale Objekte werden mit Scannern oder Digitalkameras in Form von Lichtsignalen erfasst und in digitale Informationen umgewandelt. Diese digitalen Informationen bestehen aus Ziffern und Zeichen und können direkt in Computern weiterverarbeitet werden.
Doppelseite
Im Druck werden überwiegend die Vorder- und Rückseite von Blättern bedruckt. Die Vorderseite erhält immer eine ungerade Seitenzahl, sie steht rechts von einem Bund (Bundsteg). Die Rückseite erhält immer eine gerade Seitenzahl. Im Werksatz stehen Doppelseiten registerhaltig, d.h. deckungsgleich im Satzspiegel und der Paginierung (Seitenzahlen) aufeinander.
Download
Herunterladen, Kopieren von Daten von einem anderen Rechner beziehungsweise Internet-Server; der Download wird auf dem eigenen Rechner gespeichert; auch generell Datentransfer von Gerät zu Gerät; spezifisch Übertragung von Fonts aus einem Layout- oder Grafik-Programm in den Drucker.
Dreiseitenbeschnitt
Beschnitt eines Broschüren- oder Buchblocks an Kopf, Vorderseite und Fuß.
Drip off (Matt/Glanz-Effekte)
Durch das Wechselspiel mit Matt- und Glanzlackierung lassen sich außergewöhnliche Effekte erzielen. Gestaltungselemente können so hervorgehoben und in den Mittelpunkt gerückt werden, bekommen durch ein paar Tupfer Lack eine vollkommen andere Aussage und Wertigkeit. Strukturen werden hervorgehoben, die ohne Lackierung unscheinbar blieben. Mit dem Verfahren der Drip off-Lackierung besteht die Möglichkeit, ohne zusätzliche Spezialmaschinen und Siebdruck ähnliche Effekte direkt in einem Druckgang zu erzielen. Auf den konventionellen Offsetdruck wird partiell ein spezieller Druckmattlack aufgebracht und anschließend ganzflächig mit Hochglanz- Dispersionslack überdruckt. Durch die spezielle Rezeptur des Mattlacks haftet der Glanzlack nicht auf den matt lackierten Stellen und die Matt-Optik bleibt dort erhalten, während alle anderen Partien des Druckbogens glänzen. Daher die englische Bezeichnung “drip off”, zu deutsch “abperlen”. Eine praktikable Alternative für die attraktive Inline-Veredelung Ihrer Produkte.
Drucklack
Farblose Lackschicht (matt oder glänzend), die über das Farbwerk in der Druckmaschine aufgebracht wird. Im Normalfall als flächiger Lack über die gesamte Bogenfläche.
Drucknutzen
Anzahl der Exemplare, die auf einen Druckbogen platziert werden
Druckkennlinie
Die Druckkennlinie zeigt auf, wie weit der gedruckte Rasterpunkt von dem Rasterpunkt (d.h. dem Tonwert) des Datensatzes, der Kopiervorlage (Film) bzw. der Druckplatte abweicht.
Grafische Darstellung in einem Koordinatensystem, die die Tonwertzunahme als Abweichung des Rastertonwert es im Druck FD vom Rastertonwert im Film FF (Kopiervorlage) anschaulich aufzeigt. Diese Information ist bei standardisierter Druckformherstellung und (im engeren Sinn) nur für eine ganz bestimmte Druckmaschine gültig. Sie ist von vielen Parametern wie Druckdichte im Vollton (Farbgebung), Drucktechnik, Bedruckstoff, Druckfarbe, Anpressdruck abhängig. Ermittelt wird die Druckkennlinie mit einer Raster-Grauskala als Film, die in eindeutig definierten Stufen Rastertonwerte und eine Vollfläche wiedergibt.
Die Werte der Kopiervorlage und des dazugehörenden Druckbildes werden in einem Diagramm eingetragen und durch eine Kurve miteinander verbunden. Die Druckkennlinie ist ein eindeutiges Kommunikationsmittel zwischen den Teilbereichen Reproduktionstechnik, Andruck und Druckproduktion (Fortdruck, Auflagendruck). Arbeitswerte bei Produkten der einzelnen Teilbereiche (Vorstufen) sind auf standardisierte Druckproduktionsbedingungen abzustimmen.
Druckvorstufe
Die Druckvorstufe ist ein Teilprozess der Drucktechnik, ihr Ziel ist die Erstellung einer Druckform Darunter versteht man alle Prozesse, die vor dem Druck stattfinden, z.B. die Datenaufbereitung, Bildbearbeitung, Scanarbeiten und im Offsetdruckverfahren zur Plattenbelichtung bzw CTP. Die Druckvorstufe wird auch als Prepress bezeichnet.
Dublieren
Die Rasterpunkte und andere Zeichnungselemente erhalten einen nicht Passer genauen zusätzlichen schwächeren Abdruck. Das Papier, die Druckmaschine, das Gummituch oder falsche Bedienung können die Ursache sein.
Durchschuß
Zwischenraum zwischen zwei Zeilen (Zeilenabstand).
Druckweiterverarbeitung
Teilbereich der Drucktechnik zur Weiterverarbeitung gedruckter Produkte zu einem Endprodukt in der geforderten Gestalt und Gebrauchseigenschaft.
Zum Beispiel, veredeln (cellophanieren), schneiden, falzen, rillen, prägen uws.
dpi
dots per inch; Auflösungseinheit in "Punkten pro Zoll"; (1 Zoll = 2,54 cm), Maßeinheit für die Ausgabeauflösung, Bildschirme lösen im Allgemeinen mit 72 dpi auf, während für die Belichtung im Offsetdruckprozess im Format 1:1 eine Datei-Auflösung von mind. 300 dpi benötigt wird.
EPS
Encapsulated PostScript - auf dem PostScript-Standard aufbauendes Dateiformat, von Adobe für die Weitergabe von Bilddaten entwickeltes Grafik- bzw. Bilddatenformat mit Pixel- und/oder Vektordaten
Einbruchfalz
Eine Falzart, bei der ein Rohbogen nur einmal gefalzt wird.
Eckenrundung
Druckprodukte mit abgerundeten Ecken finden Sie in den Produktkategorien, Flyer, Postkarten und Visitenkarten.
Zur Auswahl stehen mehrere Formate:
DIN-A8 DIN-A7 DIN-A6 DIN-A5 DIN-A4 DIN-Lang 85 x 55 mm 90 x 50 mm Maxi 235 x 125 mm
Runde und ovale Artikel gibt es in den Größen:
rund: 95 mm Durchmesser oval: 145 x 95 mm
Einspaltig
Satzspiegel, der in seiner Breite nur aus einer Spalte besteht.
Endformat
Das Endformat ist das fertig beschnittene Format eines Druckproduktes.
Einband
Allgemeine Bezeichnung in der Buchbinderei für einen Umschlag oder eine Buchdecke. Fertigungstechnisch wird ein Broschurenblock von einem Umschlag, ein Buchblock von einer Buchdecke umgeben.
eingebettet Schriften:
Betten Sie bitte alle Schriften ein oder wandeln Sie diese in Pfade um, da diese sonst ersetzt werden bzw. wegfallen können.
Entrastern
Bereits gedruckte Bildvorlagen haben nach dem Einscannen sogenannte Moires, Strukturmuster, die durch im Druck verwendete Rasterung der Bilder verursacht werden. Mit Filtern zur Entrasterung wird dieser Störeffekt entweder schon beim Scannen, oder später in der Bildbearbeitung beseitigt.
Euroskala
Die Europa-Skala (kurz Euroskala) stellt eine in Europa gemäß für den Offsetdruck genormte Farbskala für das Vierfarbmodell CMYK dar (DIN 16 539). Danach sind die Druckfarben Blau (Cyan, C), Rot (Magenta, M) Gelb (Yellow, Y) und Schwarz (Key, K) nach Farbton, Sättigung und Druckreihenfolge festgelegt und lassen sich auch unter genormten Bedingungen prüfen.
Falz
Die Stelle, an der eine Publikation gefaltet (umgebogen) wird.
Falzleimung
Eine Klebefalz Broschüre wird im "Bund" geleimt. Die Bindung findet ohne jegliche Klammern statt. Der Klebefalz wird auch Falzleimung genannt.
Falzmuster
Blindmuster für ein Falzprodukt, das in richtiger Reihenfolge gefalzt und nummeriert ist. Das Falzmuster ist ein Hilfsmittel zum Ausschießen.
Falzmarken
Linien im Druckbogen, die anzeigen, wo das fertige Dokument gefalzt werden soll
Falzschema
Grafische Darstellung der Falzreihenfolge in der Falzmaschine.
Fadenheftung
Die Fadenheftung ist die qualitativ beste Bindetechnik für Bücher (gebundene Kataloge); mehrfach gefalzte Druckbogen werden im Rücken mit dem folgenden Bogen zu einem Buchblock mit einem Faden vernäht.
Farbraum
Die Farben eines Farbraumes werden durch ein Farbraumsystem quantifiziert. Ein Farbraumsystem ist ein Koordinatensystem, in dem die einzelnen Farben durch Basiskoordinaten auf verschiedenen Achsen charakterisiert werden. Bedingt durch den Aufbau des menschlichen Auges sind es bei für menschliche Betrachter gedachte Farbräume in den allermeisten Fällen drei Achsen. Verwendung finden ca. 30-40
Farbraumsysteme
Häufig wird ein Farbraumsystem und der entsprechende Farbraum auf dem das System basiert nicht unterschieden, sondern zusammengefasst als Farbmodell bezeichnet.
Verschiedene Farbräume sind z.B.:
RGB-Farbraum
CMY-Farbraum
HSV-Farbraum
LCH-Farbraum
Lab-Farbraum (CIE-Farbendreieck)
Verschiedene Farbraumsysteme sind:
XYZ-Farbraumsystem
xyz-Farbraumsystem
xyY-Farbraumsystem
CIE-Farbraumsystem
CIELab-Farbraumsystem
Farbkeil
Messstreifen als Kontrollinstrument für den Vierfarbdruck.
Farbkanal
Jeder Farbanteil in einer Bilddatei oder in einem Dokument kann als eigener Farbkanal definiert werden. Eine CMYK-Datei besteht aus den vier Farbkanälen Cyan, Magenta, Gelb und Schwarz.
Farbmodus
Der Farbmodus beschreibt das Farbsystem, in dem ein digitales Bild gespeichert ist, z.B. RGB-Modus.
Farbreihenfolge
Im standardisierten Offsetdruck festgelegte Reihenfolge im Druck: Schwarz (B), Cyan (C), Magenta (M) und Gelb (Y).
Farbseparation
Zerlegung eines Bildes in Farbauszüge der Druckfarben Cyan, Magenta, Yellow und Schwarz. Der Zusammendruck des separierten Farbsatzes gibt eine Kopie der Vorlage wieder.
Farbtiefe
Anzahl Farbabstufungen, die für die Darstellung einer Bilddatei zur Verfügung stehen. Ein Schwarzweiß-Bild besitzt eine Farbtiefe von 1 Bit (schwarz oder weiß). Bei Farbbildern bedeutet eine Farbtiefe von 24 bit eines RGB-Bildes, dass jede Farbinformation eines Farbkanals (Rot, Grün oder Blau) mit 8 bit definiert wird. Damit sind 2"8=256 Farbabstufungen je Farbkanal darstellbar. Mit 3 x 8 bit = 24 bit können insgesamt 16,7 Mill. Farbabstufungen gespeichert werden.
Farbsättigung
Intensität einer Farbe. Eine maximale Sättigung ist erreicht, wenn der Farbe keine Komplementärfarbe beigemischt ist. Eine stark gesättigte Farbe ist leuchtend, während eine wenig gesättigte Farbe trübe und wie von einem grauen Schleier überlagert ist.
Faserlaufrichtung
Durch den Herstellungsprozess bedingte Ausrichtung der Fasern im Papier. Hierdurch erhält das Papier in zwei Richtungen unterschiedliche Eigenschaften.
Film
Kurzbezeichnung für transparentes Material, das mit einer lichtempfindlichen Schicht beschichtet ist bzw. Informationen durch Licht gespeichert hat.
Filme können wir leider nicht verarbeiten.
Flattermarke
Für umfangreichere Erzeugnisse die auf der ersten und letzten Seite eines jeden Bogens mitgedruckte Linie, die bei dem jeweils folgenden Bogen um ein bestimmtes Stück nach unten versetzt wird. Sie ermöglicht eine sichere optische Kontrolle der richtigen Reihenfolge der gefalzten und zusammengetragenen Bogen.
Flattersatz
Schriftsatz mit Zeilen unterschiedlicher Länge, meist linksbündig.
Flachdruck
Alle Druckverfahren, bei denen druckende Bereiche der Druckplatte auf gleicher oder nahezu gleicher Ebene mit den nicht druckenden Partien liegen. Das Verfahren beruht auf der Tatsache, dass man auf der druckenden Oberfläche oleophile (ölfreundliche) und hydrophile (wasserfreundliche) Bereiche schaffen kann. Bei der Färbung der Platte nehmen nur die oleophilen Flächen die Druckfarbe an und erzeugen auf diese Weise das Druckbild. Das erste Flachdruckverfahren war der von Alois Senefelder 1796 erfundene Steindruck. Sein Nachfolger ist der heute auf diesem Gebiet vorherrschende Offsetdruck.
Finishing
Veredelung von Druckprodukten im Druckprozess bzw. in der Druckweiterverarbeitung.
Flexodruck
Flexodruck ist grundsätzlich ein Hochdruckverfahren sowie ein Verfahren des direktes Rotationsdrucks mit unterschiedliche elastischen, erhabenen Druckformen, die auf Druckformzylindern unterschiedlicher Umfänge befestigt werden können. Wir produzieren ausschließlich im Offset- und Digitaldruck!
Flyer
Besonders geeignet für Veranstaltungshinweise, Werbeaktionen, Gutscheine, Produktinformationen, Mailings, usw.
Deutsche verwendete ("veraltete")Bezeichnungen: Wurfzettel, Flugblatt oder Handzettel
In unserem Onlineshop gibt es Flyer in unterschiedlichsten Papierstärken und Produktionszeiten.
Fogra
Deutsche Forschungsgesellschaft für Druck und Reproduktion e.V. in München.
Fortdruck
Druck nach Einrichten der Druckmaschine.
Folienkaschierung
Durch eine Cellophanierung werden Drucksachen besonders veredelt. Diese Art der Veredelung bieten wir in matt oder hochglänzend an. Die "Cello" ist eine Folie, die mit Spezialmaschinen auf das Papier aufgezogen und verklebt wird. Das Verfahren ist auch unter dem Begriff "Laminieren" bekannt.
Diese Art der Veredelung bieten wir bei den Umschlagseiten einer drahtgehefteten Broschüre oder eines klebegebundenen Kataloges an. Somit ist ein optimaler Schutz gegen Abschmieren oder Verkratzen gewährleistet.
Natürlich steht diese Art der Veredelung noch bei anderen Artikeln wie Postkarten, Thekenaufstellern, Visitenkarten und Präsentationsmappen zur Verfügung.
Fräsrand
Bei einer Klebebindung wird der Bund der zusammengetragenen Falzbogen aufgefräst, ggf. zusätzlich noch eingekerbt und anschließend mit Klebstoff bestrichen. Für das Fräsen ist im Bund ein Rand von 3 bis 4 mm je Seite zu berücksichtigen.
Fälzel
In der Buchbinderei eingesetzter Verbindungs- oder Verstärkungsstreifen. Ein Streifen aus Papier oder einem Gewebe, der zur Verstärkung oder zur Verbindung des Broschüren- oder Buchblockrückens im Rücken aufgeklebt wird.
Gutenberg
Johannes Gensfleisch zum Gutenberg erfand um 1440 die Buchdruckerkunst : ein geeignetes Schriftsystem und das Gießen einzelner Lettern (Buchstaben), Druckfarbe, Einfärbeballen und die Druckpresse. Damit war es erstmals möglich, mechanisch zu "schreiben", d.h. Informationen durch Drucken in gleicher Qualität und mit vergleichsweise hoher Leistung zu vervielfältigen und so einem großen Kreis der Bevölkerung zugänglich zu machen.
Gummierung
Aufbringen einer Gummiarabicumlösung oder anderer geeigneter Stoffe auf eine Offsetdruckplatte. Die Gummierung schützt die Druckplatte und verbessert die Feuchtigkeitsführung zeichnungsfreier Partien.
Graustufenbild
Auch Halbtonvorlage genannt. Eine Bildvorlage, die aus optisch unterschiedlichen, stufenlos verlaufenden Grauwerten von schwarz bis weiß dargestellt ist.
Goldener Schnitt
Schönheitsgesetz für die Harmonie der Proportionen, das bei der Flächen- und Raumaufteilung in der Kunst, der Typographie u.a. eine besondere Bedeutung besitzt. Seitenverhältnis 5:8 bzw. 8:13.
Gautschen
1. Pressen des Papiers am Ende der Siebpartie oder auch Aufeinanderpressen noch nasser Papierbahnen mit dem Ergebnis der Verfilzung der Fasern.
2. Die "Taufe" eines Gesellen im grafischen Gewerbe nach abgeschlossener Gesellenprüfung.
Geschäftsdrucksachen
Unter Geschäfts- oder Officedrucksachen versteht man Briefpapier (Briefbögen), Visitenkarten, Blöcke, Schreibtischunterlagen, Kurzbriefe, Briefumschläge, Versandtaschen, Mappen, Rechnungen, Preislisten;
Grafikprogramme
Wir empfehlen Grafikprogramme wie Indesign, Illustrator, Freehand und CorelDraw.
Word, Excel, Powerpoint, Paint oder Publisher sind keine Grafikprogramme. Diese Dateiformate können wir leider nur schwer verarbeiten.
Greiferrand
Papierfläche, die nicht bedruckt werden kann, weil der Greifer an dieser Stelle das Papier festhält und durch die Druckmaschine führt. (je nach Maschine etwa 8 - 15 mm)
Graupappe
Aus wiedergewonnenen Papierfaserstoffen hergestellte Vollpappe. Vorwiegend für buchbinderische Zwecke.

